In unserer intensivpädagogischen Kinderwohngruppe erlebten viele Kinder schwierige Lebensgeschichten. Was sie dann besonders brauchen: Verlässlichkeit, Sicherheit und echte Beziehungen. Genau hier kommen unsere Bezugspädagog*innen ins Spiel.
Sie sind viel mehr als Betreuer*innen; sie sind Bezugspersonen, Vertrauensmenschen und Wegbegleiter. Sie bauen stabile, langfristige Beziehungen zu „ihren“ Kindern auf, begleiten sie im Alltag, in Krisen und bei Entwicklungsschritten - immer mit dem Blick auf die individuellen Bedürfnisse und Ressourcen jedes einzelnen Kindes.
-Sie hören zu.
-Sie geben Halt.
-Sie helfen, neue Perspektiven zu entdecken.
-Sie gestalten Strukturen, die Sicherheit geben.
Ein Kind aus unserer Wohngruppe hat es einmal so gesagt:
„Mein Bezugsbetreuer ist wie mein Papa, der alles für mich tut, wenn mein echter Papa gerade nicht kann.“
Beziehungsarbeit bedeutet manchmal einfach: sich zu zweit zurückziehen, ein Eis essen, Switch spielen, Zeit für die Interessen des Kindes nehmen und wirklich darauf eingehen.
Und ja: Wildschwein Henning durfte bei der Bezugszeit nicht fehlen, Katze Miau auch nicht.