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Aktuelles

AWO-Ortsvereine.


5 Tage im Spreewald!

Gemeinsam mit Irene Ilgmeier erkundeten 30 Teilnehmer alle Facetten des Spreewalds. Vom Hotel in Lübbenau aus waren dabei jeweils nur kurze Wege mit dem Bus zu bewältigen. Bei strahlend schönem Wetter stand gleich am ersten Tag der Spreewaldkahn bereit, um eine Fahrt nach Lehde, dem "Venedig des Spreewalds" zu unternehmen. Dieser Ort ist nur mit dem Kahn erreichbar.

Alle waren begeistert von der wunderschönen Natur und den vielen Eindrücken, die am Ufer warteten. Da wir uns ja im ‚Sorbenland‘ befanden, wartete am nächsten Tag in Leipe die ‚Leipsche Maika‘ in Originaltracht auf uns. Sie begrüßte uns nach alter Sitte mit Brot und Salz und erzählte humorvoll vom Leben und der Kultur der Sorben.

Anschließend ging es nach Kaupitz, wo eine Ölmühle besichtigt wurde. Hier erfuhren wir viel über Leinöl, das Gold der Lausitz. In Burg stand die Besichtigung des alten Bahnhofs mit seiner historischen Ladenstraße auf dem Programm.

Selbstverständlich durften im dazugehörenden Cafe Blechkuchen und Kaffee nicht fehlen.

Am dritten Tag ging es zunächst in den Rosengarten in Forst. Hier wurden wir von einem Park-Lotsen begleitet, der anschaulich die Geschichte des Rosengartens schilderte. Es war nur möglich einen Teil der 17 Hektar großen Anlage mit seinen rund 1000 Rosensorten auf zehntausenden Rosenstöcken zu bewundern.

Nachmittags ging es weiter nach Cottbus, der zweitgrößten Stadt Brandenburgs. Bei einer Stadtrundfahrt mit dem Bus erfuhren wir von unserer Stadtführerin viel über die Stadt, ihre Geschichte und Gegenwart.

Anschließend stand ein Stadtspaziergang auf dem Programm, bei dem wir mittelalterliche Tore, Türme und barocke Bürgerhäuser ebenso entdecken konnten wie den berühmten "Cottbuser Postkutscher" - in Bronze verewigt. Die anschließende Freizeit wurde von vielen genutzt, um dem Cafe Lauterbach, in dem der Baumkuchen erfunden wurde, einen Besuch abzustatten.

Auf der Heimfahrt machten wir Halt im Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth, dem "Klein-Berlin" der DDR Zeit. Denn hier verlief mitten durch das Dorf mit 58 Bewohnern eine Mauer, genau wie in Berlin. Dies war möglich, weil der Ostteil des Dorfes zu Thüringen, der Westteil zu Bayern gehörte und immer noch gehört.

Im Museum und dem großen Außenbereich ist eindrucksvoll nachzuempfinden, wie sich das Leben im Dorf von 1952 bis 1989 gestaltet hat. Alle waren tief berührt und einstimmig der Meinung, das hier müsste jeder einmal sehen.

(ilg)